Wissenswertes ...

Unterstützung im Fellwechsel

#fellwechsel #derfrühlingkommt 
Der Fellwechsel ist für den Organismus enorme Arbeit! 

Unterstütze dein Pferd mit B-Vitaminen und Zink; so wird der Hautstoffwechsel aktiviert und die Nährstoffaufnahme unterstützt. Der Darm, die Leber und Niere profitieren davon.
#zink #biotin #bvitamine 

Essenzielle Fettsäuren liefern Energie, verbessern die Verdauung und wirken entzündungshemmend; hier eignet sich Leinöl als Aufwertung der täglichen Ration.
#leinöl am besten #kaltgepresst 

Mariendistel und Artischocke sind Kräuter, welche die Leber schützen. Sie fördern den Leberstoffwechsel und helfen dem Körper bei Entgiftungsprozessen.

 

Arthrose - Arthritis

Abgrenzung und Definition der Begriffe:

Deformierende Arthropathien (lat. Arthropathia deformans) werden umgangssprachlich als Arthrosen bezeichnet. Arthrosen sind degenerative, nichtentaüindliche Gelenkleiden. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass sie keinen einheitlichen Prozess durchlaufen, aber dennoch eine allgemeine chronische Umgestaltung von Gelenken darstellen. Immer wieder sind Arthrosen
auch durch entzündlich-resorptive Geschehnisse charakterisiert, trotzdem sind sie von entzündlichen Gelenkleiden zu trennen.
Ein entzündliches Gelenkleiden wird als Arthritis beschrieben. Je nach Ausmaß und Ursache
der entzündlichen Veränderung wird von einer septischen oder aseptischen Arthritis gesprochen. Eine aseptische Arthritis ist eine keimfreie, also eine traumatisch, metabolisch oder durch eine Störung des Immunsystems hervorgerufene Erkrankung. Eine septische
Arthritis hingegen ist eine keimbehaftete Erkrankung des Gelenks. Pathogenetisch gibt es bei der septischen Arthritis drei wichtige Infektionswege: Über das Blut, aus der Umgebung des Gelenks und über offene Verletzungen. Hauptsächlich ist die Arthritis in der Gelenkkapsel, der Innenauskleidung der Gelenkhöhle, zu finden - im Stratum synoviale, da dies sehr blutgefäßreich ist. 

 

Mauke

Chorioptesräude; Fußräude, Mauke, Itchy leg

Krankheitsbilder der Mauke:
Eccema crustosum; die krustöse Mauke (Bläschen-, Schorf- und Krustenbildung)

Eccema madidans; die nässende Mauke (rötlich, gereizte Haut, nässend, schmierig)
Oftmals sind die Haare verklebt und eine bakterielle Infektion kommt hinzu.

Eccema verrucosum, die Warzenmauke (häufig bei einem langwierigen Verlauf mit immer wiederkehrenden Infektionen zu finden)

Der klassische Erreger heißt Chorioptes equi, dies ist eine schuppenfressende Milbe. Die Pferde leiden unter Hautveränderungen und Verletzungen, die mit ständigem Juckreiz einhergehen. Desweiteren können auch Bakterien und Pilze eine Mauke hervorrufen. Ein Tierarzt kann eine Probe entnehmen und dies genauer bestimmen.

Mauke ist am besten im frühen Stadium durch geeignete Maßnahmen zu behandeln. Es ist wichtig, dass Mauke behandelt wird - eine unbehandelte Mauke kann zu Sekundärinfektionen mit sehr schmerzhaften Folgen führen.
Neben einer geeigneten Waschlösung vom Tierarzt kann die Lasertherapie die Wundheilung unterstützen und Schmerzen lindern. 
Desweiteren kann das Pferd akut oder auch prophylaktisch mit entsprechender Mineralisierung unterstützt werden.

Arthrose

Ursache und Umweltfaktoren

Die Ursachen von Arthrosen sind vielfaltig und in verschiedenen Formen ausgeprägt.
Ganz wesentlich für die krankhafte Veränderung von Gelenken sind Stellungsanomalien, Fehl- und auch Überbelastungen, Vitamin- und Mineralmangelernährung sowie altersbedingter Verschleiß der Gelenke. Außerdem spielt die genetische Veranlagung ebenfalls
eine Rolle, wie eine genetisch verankerte Mesenchyumschwäche. 

Die chronische Arthropathia deformans beginnt in fast allen Fallen mit Usuren, also Defekten, und Degenerationen insbesondere des Knorpels.
Ist der Knorpel beschädigt oder schwindet langsam, kommt es zu Blutungen, Nekrosen und Zysten. Dies geschieht charakteristisch in den subchondralen, also unterhalb des Knorpels, und knöchernen Abschnitten der Gelenkmatrix. Bei weiterem Abtrag des Gelenkknorpels kommt es zu Verschleißerscheinungen, die besonders die Oberflächen und Ränder der Gelenke betreffen. Dort entstehen auch wieder Verknöcherungen.

Verspannungen

Das Pferd ist träge, empfindlich beim Putzen und kommt schon steif aus der Box ... beim Reiten zeigt es sich widerwillig, ist schwer zu lösen, zeigt keine Leistungsbereitschaft oder der Muskelaufbau will einfach nicht gelingen.
Es kommt immer wieder zu Rückfällen und das Pferd zeigt sich unrittig, macht vielleicht Taktfehler ...

Oft ist hier der Grund eine verspannte und verhärtete Muskulatur. Um Folgeschäden durch Fehlbelastungen zu vermeiden, sollten diese Verspannungen gelöst werden, damit das Pferd sich ohne Einschränkung bewegen kann.
👉🏻 #lauftier 

Ist der Sattel überprüft und angepasst, kann die Physiotherapie hier Abhilfe schaffen. 
Was erreicht die Physiotherapie hier? 
Die Verspannungen und Blockaden werden gelöst, durch Massagen kann die Durchblutung angeregt und der Stoffwechsel verbessert werden. So kann sich die in Mitleidenschaft gezogene Muskulatur erholen und entspannen, sodass das Pferd eine sofortige Schmerzlinderung erfährt.
Hier eignet sich die Lasertherapie und/oder Magnetfeldtherapie hervorragend als Ergänzung.

 

Arthritis

Ursachen und Umweltfaktoren

 

Die aseptische Arthritis ist oftmals auf Quetschungen und Verstauchungen des Gelenks zurückzuführen. Dies kann schon bei einmaligem Geschehnis auftreten. Auch ein Haemarthros, Gelenkerguss, kann die Folge dessen sein. Als Gelenkerguss bezeichnet man die Ansammlung von Blut im Gelenkraum. Weniger häufig tritt eine aseptische Arthritis bei Verrenkungen oder gedeckten Frakturen, also ohne Hautwunde, auf.

 

Eine septische Arthritis ist vorzufinden, wenn beispielsweise durch traumatische Einwirkung eine offene Wunde am Sprunggelenk entsteht. So können Keime eindringen und eine Infektion hervorrufen. Pferde ziehen sich solche Verletzungen in der Regel durch Trittverletzungen oder durch ihre direkte Umgebung zu.